You are currently viewing Debengeni Falls

Debengeni Falls

Magoebaskloof, Limpopo

Der Ramadipha-Fluss stürzt 80 Meter in die gewaltige Wasserschale an seinem Fuß (auch großer Topf genannt) und demonstriert so die ungebändigte Kraft der Natur. Fotos: Behrens

Ort des großen Topfes

Ursprünglich ist die Route 71 – eigentlich „nur“ eine Provinzstraße in Südafrika, die Polokwane über die großen Städte Tzaneen und Phalaborwa mit dem Nord-Osten des Landes und somit auch dem Kruger Nationalpark verbindet. Magoebaskloof liegt eben an dieser Route 71 zwischen den Städten Haenertsburg und Tzaneen und bildet das grüne Herzstück der R 71. Alles in allem ist Magoebaskloof ein grüner, wunderschöner Gebirgspass, der durch üppige einheimische Wälder führt. Eine faszinierende Fahrt in einer malerischen, von Schluchten durchzogenen Bergregion in der Provinz Limpopo im nördlichen Südafrika ist garantiert! Dem Naturfreund erschliesst sich eine üppige Bergregion, die von einem natürlichen immergrünen subtropischen Wald bedeckt ist. In dieser grünen Schönheit des Magoebaskloof im nördlichen Teil der Drakensberge, befinden sich die Debengeni Falls. Dieser Wasserfall ist ein idyllisches Beispiel für die unberührte, unverfälschte Anziehungskraft der Limpopo-Provinz. Der Ramadipha-Fluss stürzt 80 Meter in die gewaltige Wasserschale – auch großer Topf genannt –  an seinem Fuß und demonstriert so die ungebändigte Kraft der Natur.

Magoebaskloof beherbergt auch den angeblich höchsten Baum Südafrikas. Der zuletzt 1998 gemessene blaue Eukalyptus (Eucalyptus saligna) im Woodbush Forest Reserve in Magoebaskloof ragt fast 100 m in den Himmel. Seine letzte Messung erfolgte 1998.

In der Umgebung der Debengeni-Wasserfälle gibt es mehr als 40 einheimische Baumarten, was diesen Ort zu einem besonders reichen ökologischen Hotspot macht. Neben Wanderungen (Hiking-Touren) werden auch Mountainbike-Touren angeboten.

Die Debengeni Falls sind ein, besonders am Wochenende beliebter Picknickplatz für die viele Einheimische, die mit Familie und Freunde dort „braaien“. Wer es ruhig haben möchte und einfach nur die Schönheit dieses gewachsenen Naturschauspiels genießen möchte, sollte sich einen Tag in der Woche aussuchen. Internationale Touristen finden (noch) nur vereinzelt ihren Weg zu diesem atemberaubenden Platz. Der rund drei Kilometer lange Weg – eine rote Lehmstraße – ist eigentlich nur an trockenen Tagen befahrbar. Bei Regen kann die Fahrt auf den Pass zu einer gefährlichen Rutschpartie werden.

Rund um den Debengeni Wasserfall finden sich einige Picknickbänke und Tische, an denen man herrlich Rast einlegen kann.
Heidemarie et moi... Zwei deutsche "Mädels", deren Seelen in Südafrika zuhause sind.
In den südafrikanischen Wintermonaten empfiehlt es sich, eine wärmende Jacke einzupacken - Fleecejacken sind optimal.
Da fragt frau sich doch, ob DAS denn sein muss??!! Die Dummheit lässt grüßen.

Die Debengeni Falls sind ein, besonders am Wochenende beliebter Picknickplatz für die viele Einheimische, die mit Familie und Freunde dort „braaien“. Wer es ruhig haben möchte und einfach nur die Schönheit dieses gewachsenen Naturschauspiels genießen möchte, sollte sich einen Tag in der Woche aussuchen. Internationale Touristen finden (noch) nur vereinzelt ihren Weg zu diesem atemberaubenden Platz. Der rund drei Kilometer lange Weg – eine rote Lehmstraße – ist eigentlich nur an trockenen Tagen befahrbar. Bei Regen kann die Fahrt auf den Pass zu einer gefährlichen Rutschpartie werden.

Am Fuße des Wasserfalls befindet sich der sogenannte „Kochtopf“, denn Debengeni, der vom Stamm der Pedi benannt wurde bedeutet ganz einfach „Ort des großen Topfes“ und bezieht sich eben auf das große Wasserbecken am Fuß des Wasserfalls. Ein versteckter Hot-Spot, der überwiegend von Einheimischen als beliebter Ausflugsort genutzt wird.Doch die Debengeni Falls haben im Laufe der Jahre viele Menschleben gefordert, denn so einladend und berauschend das natürliche Schwimm- und Tauchbecken auch wirkt – so gefährlich ist es.  

Zumindest im Winter und zu dieser (Regen)Zeit achten auch Parkwächter darauf, dass man nicht ins Schwimmbecken noch in den angrenzenden Becken eintaucht. In dieser Zeit sind auch die Ufer des Wasserfalls mit (leider hässlichen) Absperrbändern eingefasst.

Tipp

 
 
 
 
 
Nutzen Sie ihr Handy zur Navigation…
In Südafrika können iPhone -User die ganz normalen Karten App benutzen. Es funkioniert hervorragend. GPS funktioniert ohne Internetzugang, verschlingt allerdings euer „Data“ – wenn ihr euch eine südafrikanische Sim-Karte geholt habt. .

Anfahrt

Die Abzweigung zum Debengeni Fall liegt wenige Kilometer außerhalb Tzaneen Richtung entfernt. Zur besseren Orientierung eignet sich tatsächlich sehr gut die Karten-App, in der man einfach den Debengeni Fall eingibt. Leider ist die Zufahrtsstraße, die drei Kilometer zum Wasserfall hinaufführt unbefestigt, was bedeutet, dass bei einem starken Regenguss innerhalb der Regenzeit die Zufahrt sogar gefährlich werden kann, denn der rote Lehmboden wird bei Regen äußerst rutschig. Außerdem ist ein Auto mit einem höheren Radstand notwendig, da der Zustand der Straße sehr bedenklich sein kann. Der Eintritt zu den Wasserfällen beträgt derzeit 30 Rand, die es aber auf jeden Fall wert sind!

Schreibe einen Kommentar